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Bluthochdruck

Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Arterienwände drückt. Wenn das Herz schlägt, pumpt es das Blut in die Blutgefäße und es entsteht der höchste
(systolische) Blutdruck.
 
 
Zwischen den Schlägen entspannt sich das Herz und der Blutdruck fällt auf seinen niedrigsten Wert (diastolischer Blutdruck). Ihr Blutdruck ist optimal, wenn er unter 120/80 mmHg liegt. Wenn der Blutdruck über längere Zeit einen Wert von 140/90 mmHg überschreitet, wird das Pumpen für das Herz schwierig. Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Folge sein.

Was tun gegen zu hohen Blutdruck?


Eine Studie (Nelson et al., Lancet 1986; 2 (8505): 473–6) mit Bluthochdruckpatienten hat bewiesen, dass bereits dreimal wöchentliches 45-minütiges Radfahren einen deutlichen Blutdruckabfall – sowohl systolisch als auch diastolisch – bewirkte. Viel deutlicher noch war der Blutdruckabfall bei Patienten, die sich jeden Tag aufs Rad geschwungen haben.

Gewichtsreduktion ist ebenfalls sehr wichtig: Schon eine Abnahme von 2–5 kg führt zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks.
Wichtig: Diesen Effekt verstärken Sie, indem Sie bei der Ernährung mit Salz und Alkohol sparen.

Falls eine Lebensstilmodifikation keinen Erfolg zeigt, fragen Sie Ihren Arzt über medikamentöse Therapiemöglichkeiten.
 
Was ist bei einer medikamentösen Therapie zu beachten?
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