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Herzinsuffizienz


1. Was ist Herzinsuffizienz?
2. Welche Schweregrade gibt es?
 
 
1. Was ist Herzinsuffizienz?

Jede Minute pumpt das Herz eines Erwachsenen ca. fünf bis sieben Liter Blut durch die Gefäße – bei körperlicher Anstrengung und psychischem Stress oft erheblich mehr. Bis zu 20 Liter kann das so genannte Herzzeitvolumen unter extremer Belastung erreichen. Bleibt die Pumpleistung unter Ruhebedingungen hinter der vom Körper benötigten Blutmenge zurück, ist häufig eine Herzinsuffizienz (Herzschwäche) der Grund. Bei Herzinsuffizienz-Patienten bekommen die Körpergewebe und Organe somit phasenweise oder ständig nicht genügend Blut und damit auch zu wenig Nährstoffe und Sauerstoff. Ob sich das schwache Herz bei normaler Alltagsaktivität oder vielleicht sogar schon in Ruhezeiten durch Luftnot und andere Symptome bemerkbar macht, hängt davon ab, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist.

Unabhängig von der Stärke der Beschwerden muss die Diagnose „Herzinsuffizienz“ stets ernst genommen werden. Die Therapie sollte möglichst rasch beginnen, da sich eine unbehandelte Herzinsuffizienz meist mit der Zeit verschlechtert.
 
2. Wie wird der Schweregrad der HI unterteilt?

Um den Schweregrad einer Herzinsuffizienz zu beschreiben, verwenden Ärzte in aller Welt meist das vierstufige Schema der New York Heart Association, kurz NYHA-Schema. Die New York Heart Association zählt zu den führenden wissenschaftlichen Vereinigungen von Herzexperten (Kardiologen). Die Einteilung beruht hauptsächlich auf den Luftnot-Symptomen der Patienten.
Einen Anhaltspunkt für den Schweregrad der Insuffizienz liefert die Frage, wie viele Treppenstufen oder Etagen ein Patient ohne Luftnot steigen kann.
 
 
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